Vorlesetag

Vorlesetag der Stiftung Lesen am 18. November 2016 Lesen und Vorlesen erschließt die Welt. Auch dieses Jahr beteiligte sich die Zacharias-Geizkofler-Grundschule Haunsheim am bundesweiten Vorlesetag. Jede Klasse hatte einen anderen Vorleser oder eine Vorleserin eingeladen.  In der 1. Klasse freuten sich Claudia Rink, die Leiterin der örtlichen Kindertagesstätte, und ihre ehemaligen Schützlinge, die jetzigen Schulanfänger, über das Wiedersehen in der Schule. Claudia Rink hatte ein dickes Vorlesebuch mit dem spannenden Titel „Im Traum kann ich fliegen“ mitgebracht. Daraus hatte sie die Geschichte „Kleine Maus, ich mag dich“, die auch als Bilderbuch (Andrea Hebrock und Kester Schlenz) bekannt ist, ausgewählt. Erst einmal durfte sich jedes Kind einer kleinen Kuscheltiermaus vorstellen. Interesse weckte auch eine schöne Dose, die Frau Rink mitgebracht hatte und die trotz allen neugierigen Nachfragens verschlossen blieb.

Die Geschichte zeigt einfühlsam die Geschichte der Maus Mimo. Mimo ist anders als ihre Mäuseschwester und –brüder, denn sie hat riesengroße Ohren. Sie wird deswegen oft gehänselt und ist sehr unzufrieden mit sich selbst.  Da lernt sie einen Frosch kennen, der ihr klarmacht, was man mit solch tollen Ohren alles machen kann, z. B. fliegen oder sie als Regenschirm benutzen. Mimo gewinnt nicht nur einen Freund, sondern lernt auch die Vorteile ihres Andersseins zu schätzen.  Nach dem tollen Vorleseerlebnis löste sich auch das Geheimnis der Dose. Sie enthielt lustige süße Mäuse, mit denen zum Abschluss alle kleinen Zuhörer und Zuhörerinnen bedacht wurden.  

 

In der 2. Klasse las Frau Manuela Dobner aus  dem Buch "Ronja Räubertochter", von Astrid Lindgren vor.

...Ronja ist die Tochter des Räuberhauptmanns Mattis und seiner Frau Lovis. Sie wächst auf der Mattisburg im Mattiswald zusammen mit ihren Eltern und deren Räuberbande auf, bis sie eines Tages Birk Borkasohn, den Sohn des verfeindeten Räuberhauptmanns Borka und dessen Frau Undis, kennenlernt. Indem sie sich gegenseitig in brenzligen Situationen helfen, werden Ronja und Birk rasch beste Freunde, sehr zum Ärger ihrer verfeindeten Eltern, die sich gegen die tiefe Freundschaft der Kinder stellen....

 

Bürgermeister Christoph Mettel erklärte sich in der 3. Klasse bereit, den Kindern eine Schulstunde vorzulesen. Er suchte für die Schüler das Buch "Der Galimat und ich" von Paul Maar heraus.

....Jim, ein zehnjähriger Junge, will auf der Stelle erwachsen sein. Er hat überall Probleme und kaum Freunde. Seine letzte Chance kommt, als plötzlich in seinem Zimmer ein Galimat auftaucht. Der Galimat, ein kugelförmiges Wesen, bleibt 14 Tage bei Jim und bringt mit seiner außerirdischen Art alles durcheinander. Schließlich schenkt er dem Jungen eine Pille, die ihn für kurze Zeit erwachsen macht. Ob das die Lösung ist? ...

Über die außerirdische Sprache und das seltsamme Verhalten, das Paul Maar dem Galimaten gab, konnten sich die Kinder sehr begeistern. Am Ende der Stunde wünschen sich alle noch mehr über die Erlebnisse in den restlichen verbleibenden Tagen zu erfahren. Herr Mettel überließ das Buch der Klasse und wünschte allen Kindern viel Spaß mit dem Galimaten.

 

In der 4. Klasse las Markus Tratzmiller den Schülern das Buch „Drachenreiter“ von Cornelia Funke vor.

„Der Drache breitete die schimmernden Flügel aus und stieß sich von der Erde ab. Ben hielt den Atem an und klammerte sich fest an Lungs Zacken. Höher und höher stieg der Drache. Die Nacht umfing sie mit Dunkelheit und Stille …“

Es ging um den Troll Schwefelfell, den Drachen Lung  und eine Ratte. Letztere musste in einem spannenden Kapitel Lung und Schwefelfell vor den Menschen warnen. Noch wollten die beiden der Ratte nicht glauben, doch im Laufe der Geschichte wird eine aufregende Reise erzählt, die Lung mit dem Menschenjungen Ben erlebt. Sie wollen den „Saum des Himmels“ finden, den letzten Ort , an dem Drachen noch von Menschen ungestört leben können.    

Vorlesetag